Hallo und willkommen!
Was haben Yoga und Fotografie gemeinsam?
Bei beidem geht es um die Zeit, die wirklich zählt: den gegenwärtigen Augenblick. Mit Yoga versenke ich mich im Jetzt, werde zeit- und raumlos. Mit der Fotografie halte ich diesen Moment fest: Ich suche die stille Genauigkeit im Licht, die Bewegung im Stillstand, den Kern der Szene oder der Person, der im Vorbeigehen oft übersehen wird. Beide Praktiken schulen Achtsamkeit – beim Yoga durch Atem und Körperbewusstsein, in der Fotografie durch Aufmerksamkeit für Perspektive, Komposition und Rhythmus. Im Zusammenspiel ergeben sie eine Praxis des bewussten Seins: Atmen, schauen, festhalten – und beides erinnert daran, dass jeder Augenblick einzigartig ist und niemals wiederkehrt.
Seit 2007 fotografiere ich: Zuerst alles, was mir vor die Linse kam, später zunehmend zielgerichtet – Projekte, Geschichten, konkrete Aufträge. Mit meiner Fotografie möchte ich einfache und authentische Geschichten erzählen. Jedes Bild ist Ausdruck meiner Sicht auf die Welt und eine Einladung, genauer hinzuschauen.
Ebenso wichtig ist mir der Yoga. Seit 2023 unterrichte ich Vinyasa und Yin Yoga.
Foto: Peter Wehowsky, Bielefeld